Kurzbiografie

Harald Feller (geboren 1951 in München) studierte an der Münchner Musikhochschule die Fächer Orgel (bei Franz Lehrndorfer) und Kirchenmusik. Es folgten weitere Studien in Paris (bei Marie Claire Alain). Feller war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Aus verschiedenen nationalen und internationalen Interpretationswettbewerben in München, Berlin und Nürnberg ging er als Preisträger hervor. 1979 wurde ihm der Förderpreis für Musik des Bayerischen Staates zuerkannt und 1983 gewann er den international renommierten Improvisationswettbewerb in Haarlem (Holland).
1978 erhielt Feller einen Lehrauftrag an der Musikhochschule in München. Ab 1980 arbeitete er als Dozent an der Fachakademie für kath. Kirchenmusik und Musikerziehung Regensburg, bis er 1983 einen Ruf als Professor an die Musikhochschule in München erhielt, wo er seither eine eigene Orgelklasse betreut.
Eine rege Konzerttätigkeit in Europa, USA und Südkorea sowie Aufnahmen von Rundfunkproduktionen, CDs (Grand Prix international du disque Liszt) und Filmmusik ("Schlafes Bruder") ergänzen die künstlerisch-pädagogische Arbeit. Das breite Spektrum des Musikers zeigt sich u. a. in seinen über das Instrumentale hinausgehenden Aktivitäten als Chorleiter und Komponist (u. a. mit Werken für Chor, Orgel, Orchester und Kammermusik).